Arbeitsrechtliche Aspekte

zurück zur vorherigen Seite

Nein. Mit der Umstellung auf den Notbetrieb soll die Infektionskette unterbrochen und damit die bisher getroffenen Maßnahmen zum Zwecke des Schutzes der Gesundheit unterstützt werden. Daher sollte ein Zutritt nur erfolgen, wenn es betrieblich zwingend erforderlich ist. In Abstimmung mit der/dem direkten Vorgesetzten könnte eine Ausnahme nur dann erfolgen, wenn das Arbeiten im Homeoffice faktisch unmöglich ist. Diese Regelung ist restriktiv auszulegen.

Bei einer Virusinfektion sind Beamtinnen und Beamte in der Regel dienstunfähig und Beschäftigte arbeitsunfähig erkrankt. Bei dienstunfähigen Beamtinnen und Beamten wird die Besoldung weiter gewährt und arbeitsunfähige Beschäftigte erhalten eine Entgeltfortzahlung für sechs Wochen.

Auf die übliche Melde- und Nachweispflicht (Vorlage eines ärztlichen Attests bei mehr als drei Tagen Dienst- bzw. Arbeitsunfähigkeit) wird hingewiesen.

Eine Meldung an den Krisenstab (corona@uni-mainz.de) ist zwingend erfoderlich.

Sie sind als dienst- bzw. arbeitsunfähig zu behandeln und dürfen deshalb auch nicht zum Dienst erscheinen, bis das Vorliegen einer Corona-Virus-Infektion abgeklärt ist. Sie sind verpflichtet, sich umgehend telefonisch sowohl an Ihr zuständiges Gesundheitsamt als auch an Ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst zu wenden. Befolgen Sie die Anweisungen des Gesundheitsamtes. Gehen Sie nicht selbst in eine Klinik oder zu Ihrem Hausarzt.

Auf die übliche Melde- und Nachweispflicht (Vorlage eines ärztlichen Attests bei mehr als drei Tagen Dienst- bzw. Arbeitsunfähigkeit) wird hingewiesen.

Hier finden Sie die entsprechenden Risikogebiete.

Sie sind dazu aufgefordert eine 14-tägige Selbstquarantäne einzuhalten und zudem verpflichtet, umgehend Ihre/n Vorgesetzten sowie die Abteilung Personal zu informieren.

Es besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Für Beschäftigte besteht jedoch die Möglichkeit bis zu drei Tage bezahlte Arbeitsbefreiung bzw. unbezahlte Freistellung zu gewähren. Beamtinnen und Beamten kann in entsprechender Anwendung der Urlaubsverordnung Urlaub unter Fortzahlung der Dienstbezüge in demselben Umfang gewährt werden.

Ja. Es ist allerdings erforderlich, unverzüglich Ihre/n Vorgesetzte/n sowie die Abteilung Personal zu informieren. Auf die Verpflichtung zur Wahrnehmung von Homeofficearbeit wird hingewiesen. In den Fällen in denen die technischen Voraussetzungen nicht vorhanden sind oder die Tätigkeiten nicht für Homeofficearbeit geeignet sind, ist in Abstimmung mit der/dem Vorgesetzten zu klären, ob Alternativaufgaben von zu Hause aus erledigt werden können. Ist eine Alternative Variante nicht möglich, erfolgt eine Freistellung unter Fortzahlung der Bezüge. Die zwingend notwendige Erfassung der täglichen Sollarbeitszeit ist selbstständig durchzuführen.

Im Falle einer Ausgangssperre kann es erfoderlich werden, eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorzulegen aus welcher hervorgeht, dass die Anwesenheit zwigend erfoderlich ist. Bitte lassen Sie sich direkt von Ihrem/Ihrer zuständigen Vorgesetzten die folgende Bescheinigung ausstellen.

Die Befürchtung vor Ansteckung reicht nicht aus, um der Arbeit fernzubleiben. Beschäftigte dürfen der Arbeit nur fernbleiben, wenn sie arbeitsunfähig sind, ansonsten sind sie zur Arbeit verpflichtet. Bei Arbeitsunfähigkeit ist regulär nach dem dritten Kalendertag eine Krankschreibung vorzulegen.

Bereits geplante Vorstellungsgespräche sollten wenn möglich auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Soweit es nicht möglich ist, sollten die Gespräche via Skype for Business durchgeführt werden. Der Personalrat, die Schwerbehindertenvertretung sowie die Gleichstellungsbeauftragen sind zu den Gesprächen einzuladen, die Teilnahmemöglichkeit wird durch Skype for Business sichergestellt. Arbeitsproben bei denen eine Anwesenheitspflicht besteht, sind zu verschieben, andernfalls können sie via E-Mail an die Bewerber versandt werden.

Die Anfahrt zur Arbeit müssen Mitarbeitende selbst organisieren. Auch wenn öffentliche Verkehrsmittel nicht fahren, müssen Beschäftigte bei der Arbeit erscheinen. Das sogenannte Wegerisiko trägt die Arbeitnehmerin/der Arbeitnehmer. Somit liegt es in dem Bereich der Arbeitnehmerin und des Arbeitnehmers, pünktlich bei der Arbeit zu erscheinen.

Grundsätzlich hat der Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass Verletzungs- und Erkrankungsrisiken möglichst vermieden werden. Es müssen die erforderlichen Maßnahmen ergriffen werden. Hierzu kann auch das Bereitstellen von Desinfektionsmitteln gehören. Da es derzeit jedoch Engpässe bei der Lieferung von Desinfektionsmitteln gibt, ist dies nicht allumfänglich möglich. Hände waschen ist oberstes Gebot. Daher wird universitätsweit nochmal auf Hygienemaßnahmen sowie den richtigen Umgang mit dem Hände waschen aufmerksam gemacht.

Genehmigter Urlaub ist zu nehmen und kann nicht vom Beschäftigten zu Gunsten von Homeoffice storniert werden. Lediglich aus Gründen der Aufrechterhaltung des notwendigen Betriebes kann im Einzelfall eine Stornierung erforderlich sein. Diese Entscheidung ist vom Vorgesetzten zu treffen.