Juniorprofessur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft / Frühe Neuzeit, Kenn-Nr.: 22120-05-W1TT-ml

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gehört zu den großen Universitäten in Deutschland. In der Wissenschaftsregion Rhein-Main entfaltet sie ihre Leistungsstärke, Innovationskraft und Dynamik. Als Volluniversität ermöglicht die JGU ein Fachgrenzen überschreitendes Lehren und Lernen und eröffnet großes Potenzial für international renommierte, interdisziplinäre Forschung. Fast all ihre Einrichtungen vereint die JGU auf einem innenstadtnahen Campus – ein Ort lebendiger akademischer Kultur für Forschende, Lehrende und Studierende aus allen Kontinenten.

Im Fachbereich Philosophie und Philologie ist am Deutschen Institut zum 01.10.2021 eine

Juniorprofessur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft / Frühe Neuzeit 

Bes. Gr. W 1 LBesG mit Tenure Track nach W 2 | Beamtenverhältnis auf Zeit

zu besetzen.

Aufgaben und Erwartungen:

Gesucht wird eine Persönlichkeit (m/w/d), die das Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Frühe Neuzeit in einer dem Karrierestadium angemessenen Breite vertreten kann. Es wird eine Expertise in medienwissenschaftlichen und mediengeschichtlichen Fragestellungen sowie in der Rhetorik erwartet. Erwünscht ist ein weiterer thematischer Fokus auf der Wissensgeschichte/Poetik des Wissens.

Die Professur soll den Schwerpunkt Frühe Neuzeit in den Studiengängen „Bachelor of Education“ und „Mas-ter of Education Deutsch“ sowie „Bachelor of Arts“ und „Master of Arts Germanistik“ vertreten. Neben der Lehr- und Prüfungstätigkeit wird die Bereitschaft zur Übernahme von Aufgaben in der akademischen Selbstverwaltung und zur interdisziplinären Kooperation innerhalb der Fakultät und mit anderen Fakultäten, insbe-sondere im Rahmen der Forschungsplattform Frühe Neuzeit vorausgesetzt.

Voraussetzungen:

Bewerberinnen und Bewerber müssen neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen die in § 54 Hochschulgesetz Rheinland-Pfalz geforderten Einstellungsvoraussetzungen erfüllen
Vorausgesetzt wird eine qualifizierte Promotion in der Neueren deutschen Literaturwissenschaft mit einem Schwerpunkt in der Frühen Neuzeit. Sich bewerbende Personen sollen dem Karrierefortschritt entsprechende, durch weitere wissenschaftliche Schriften nachgewie-sene zusätzliche wissenschaftliche Leistungen erbracht haben.

Das Land Rheinland-Pfalz und die JGU vertreten ein Konzept der intensiven Betreuung der Studierenden und erwarten deshalb eine hohe Präsenz der Lehrenden an der Universität, darüber hinaus eine kooperative, teamorientierte und gestaltende

Arbeitsweise, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und die Bereitschaft, Verantwortung im Sinne der Führungsleitlinien der JGU zu übernehmen und sich entsprechend aktiv weiterzuentwickeln.

Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren mit Tenure-Track werden zunächst für die Dauer von sechs Jahren zu Beamtinnen oder Beamten auf Zeit ernannt. Im Anschluss daran ist eine dauerhafte Übertragung einer Professur (Bes.Gr. W 2 LBesG) vorgesehen, wenn sich die Stelleninhaberin oder der Stelleninhaber nach Maßgabe der einschlägigen hochschulrechtlichen Regelungen (Evaluationsverfahren) bewährt hat und die allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Zudem findet im vierten Jahr der Juniorpro-fessur eine Evaluierung mit orientierendem Charakter zum Leistungsstand statt.

Die Professur wird aus dem Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses finanziert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der frühen Karrierephase sind daher im Besonderen zur Bewerbung aufgefordert.

Die JGU unterstützt nachdrücklich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und fördert die berufliche Wei-terentwicklung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Basis eines umfangreichen Personalentwicklungs-Angebots.

Die JGU ist ein Ort der Vielfalt und begrüßt qualifizierte Bewerbungen von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen.

Die JGU ist bestrebt, den Anteil der Frauen im wissenschaftlichen Bereich zu erhöhen und hat daher ein besonderes Interesse an der Bewerbung von Frauen.

Menschen mit Schwerbehinderung werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 

Ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Urkunden, Publikationsliste, Nachweise über eigenständig eingeworbene Drittmittel, derzeitige und geplante Forschungsvorhaben, bisherige Lehrtätigkeiten und Lehrevaluationen, Skizze Ihres Lehrkonzepts) sowie Ihre Dissertation und maximal drei Aufsätze senden Sie bitte bis zum 31.01.2021 in einer pdf-Datei an den

Dekan des Fachbereichs 05 Philosophie und Philologie
Prof. Dr. Arne Nagels
E-Mail: berufungsverfahrenfb05@uni-mainz.de

Für Fragen und weitere Informationen steht Ihnen der Prodenkan des FB 05,
Prof. Dr. Christoph Gabriel, unter christoph.gabriel@uni-mainz.de zur Verfügung.

Hinweise zum Datenschutz:
https://www.verwaltung.personal.uni-mainz.de/files/2020/09/Datenschutz-BewerberInnen.pdf

 

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