Tarifbeschäftigte

Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Anliegen für die Tarifbeschäftigen.
Die dazugehörigen Informationen und Fragen stehen in der jeweiligen Box.

Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben oder tiefgehendere Informationen benötigen, so kontaktieren Sie bitte Ihre/n zuständige/n Sachbearbeiter/in.

Der § 29 TV-L regelt die Fälle, in denen die/der Beschäftigte unter Fortzahlung des Entgelts von der Pflicht zur Arbeitsleistung freigestellt werden kann.

Für welche Anlässe wird Arbeitsbefreiung gewährt und wie viele Arbeitstage umfasst dieser Anspruch?

Insbesondere wird Arbeitsbefreiung für folgende Anlässe gewährt:
- Niederkunft der Ehefrau / der Lebenspartnerin: 1 Arbeitstag
- Tod des Ehegatten / des Lebenspartners, eines Kindes oder Elternteils: 2 Arbeitstage
- 25- und 40-jähriges Dienstjubiläum: 1 Arbeitstag
- Schwere Erkrankung eines Angehörigen im selben Haushalt: 1 Arbeitstag pro Kalenderjahr
- Schwere Erkrankung eines Kindes unter 12 Jahren (sofern kein Anspruch nach § 45 SGB V): bis zu 4 Arbeitstage pro Kalenderjahr (Weitere Informationen finden Sie in unserem Leitfaden.)
- Schwere Erkrankung einer Betreuungsperson, wenn deshalb die Betreuung eines Kindes
unter 8 Jahren oder eines wegen Behinderung dauernd pflegebedürftigen Kindes übernommen werden muss: bis zu 4 Arbeitstage pro Jahr
- Erfüllung allgemeiner staatsbürgerlicher Pflichten, Teilnahme an Tarifverhandlungen sowie Sitzungen
von Prüfungs- und Berufsbildungsausschüssen etc.: Einzelfallentscheidung durch das Referat PA 5

Wer genehmigt die jeweilige Arbeitsbefreiung?

Anträge auf Arbeitsbefreiung werden durch das Referat PA 5 der Abteilung Personal geprüft und entschieden.

Wie wird Arbeitsbefreiung beantragt?

Arbeitsbefreiung wird grundsätzlich formlos unter Mitzeichnung der Vorgesetzten / des Vorgesetzten unter Beifügung etwaiger Nachweise beantragt. Gerne können Sie hierfür unseren Antrag auf Sonderurlaub verwenden.

Für Vollzeitbeschäftigte beträgt die wöchentliche Arbeitszeit 39 Stunden und wird grundsätzlich auf eine 5-Tage-Woche von Montag bis Freitag verteilt. Abweichend hierzu beträgt die wöchentliche Arbeitszeit für Beschäftigte, die ständige Schichtarbeit leisten, 38,5 Stunden.

Für alle nichtwissenschaftlich Voll- und Teilzeitbeschäftigten gilt die Dienstvereinbarung zur Flexiblen Arbeitszeit sowie die Dienstvereinbarung zur Arbeitszeiterfassung. Die Arbeitszeiterfassung erfolgt zwingend über das elektronische Zeiterfassungssystem Gisbo. Ausgenommen von der Erfassungspflicht sind alle wissenschaftlich Beschäftigten.

Link zur Arbeitszeiterfassung: https://arbeitszeit.uni-mainz.de

Weitere Informationen erhalten Sie im Merkblatt zum Zeiterfassungs- und Urlaubsprogramm Gisbo.

Welche Pausen habe ich einzuhalten?

Die Arbeit ist durch Ruhepausen von mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden und von mindestens insgesamt 45 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden zu unterbrechen. Als Pause gilt eine Arbeitsunterbrechung von mindestens 15 Minuten.

Wie lange darf ich täglich arbeiten?

Die tägliche Höchstarbeitszeit beträgt 10 Stunden. Besondere Vorschriften, wie z.B. niedrigere Stundenzahlen nach Jugendarbeitsschutzgesetz oder Mutterschutzgesetz sind zwingend zu beachten.

Gilt ein Arztbesuch als Arbeitszeit?

Für die Wahrnehmung von Arztbesuchen gibt die flexible Arbeitszeit die Möglichkeit diese außerhalb der Arbeitszeit wahrzunehmen. Die Zeiten von Arztbesuchen gelten, unabhängig von der Art der Erkrankung, somit nicht als Arbeitszeit. Ausnahmen hiervon sind einzig die nach Mutterschutzgesetz vorgeschriebenen Vorsorgeuntersuchungen im Rahmen einer Schwangerschaft.

Welche Veranstaltungen gelten als Arbeitszeit?

Als Arbeitszeit gelten die Teilnahme an Personalversammlungen und sonstigen dienstlichen Veranstaltungen, wie z.B. universitätsinterne Wahlen und Veranstaltungen im Rahmen des Personalfortbildungsprogrammes.

Grundsätzlich endet das Beschäftigungsverhältnis durch Eintritt in die Regelaltersrente. Daneben gibt es noch die Möglichkeit der Kündigung oder des Auflösungsvertrages.

Eine Kündigung ist eine einseitige empfangsbedürfte Willenserklärung. Dies bedeutet, dass sie bereits mit der Zustellung an den Adressaten eine Wirkung entfaltet.

  • Eine Kündigung kann sowohl von Seiten des Arbeitnehmers und des Arbeitgebers ausgesprochen werden. Daneben gibt es die ordentliche und die außerordentliche Kündigung.
  • Bei einer ordentlichen Kündigung sind die entsprechenden Kündigungsfristen zu beachten.
  • Eine außerordentliche Kündigung kann nur im Falle einer schwerwiegenden Verletzung der arbeitsvertraglichen Pflichten vorgenommen werden.

Ein Auflösungsvertrag ist dagegen eine einvernehmliche Auflösung des Beschäftigungsverhältnisses und bedarf der Zustimmung des Vorgesetzten.

  • Ein Antrag auf Auflösung kann ausschließlich durch die/den Beschäftigte/n gestellt werden.
  • Der Antrag bedarf der Zustimmung durch die/den Vorgesetzten und ist über den Dienstweg einzureichen.
  • Ein Auflösungsvertrag kann zu jedem gewünschten Datum geschlossen werden und bedarf keiner Einhaltung von Fristen.

Nutzen Sie gerne unseren Antrag auf Auflösung des Arbeitsverhältnisses.

Wie lang ist die Kündigungsfrist?

Für unbefristete Beschäftigte und Wissenschaftler, die nach WissZeitVG befristet sind gilt:
Innerhalb der ersten sechs Monate (Probezeit): zwei Wochen zum Monatsende,
bis zu einem Jahr: ein Monat zum Monatsende,
von mehr als einem Jahr: sechs Wochen,
von mindestens 5 Jahren: drei Monate,
von mindestens 8 Jahren: vier Monate,
von mindestens 10 Jahren: fünf Monate und
von mindestens 12 Jahren: sechs Monate zum Quartalsende.

Für befristete Beschäftigte gilt:
Bis sechs Monate: zwei Wochen,
nach den ersten sechs Monaten: vier Wochen,
nach mehr als einem Jahr: sechs Wochen zum Monatsende,
nach mehr als 2 Jahren: drei Monate und
nach mehr als 3 Jahren: vier Monate zum Quartalsende.

Was ist bei einer Auflösung und/oder Kündigung zu beachten?

Die Arbeitnehmerin/Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, sich unverzüglich bei der zuständigen Agentur für Arbeit arbeitssuchend zu melden.
Hierbei informiert der Arbeitgeber die Arbeitnehmerin/den Arbeitnehmer, dass zur Aufrechterhaltung ungekürzter Ansprüche auf Arbeitslosengeld die Verpflichtung besteht, sich spätestens drei Monate vor Ablauf des Vertragsverhältnisses persönlich bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend zu melden.
Ist die Frist, z.B. wegen kürzerer Vertragslaufzeit, nicht einzuhalten, besteht die Verpflichtung, sich innerhalb von drei Tagen nach Abschluss des Vertrages persönlich bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend zu melden.

Tarifbeschäftigte in Rheinland-Pfalz haben einen Rechtsanspruch auf Bildungsfreistellung unter Fortzahlung des Entgeltes durch den Arbeitgeber für Veranstaltungen der beruflichen und gesellschaftlichen Weiterbildung, sofern keine zwingenden dienstlichen Belange der Teilnahme entgegenstehen.

Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Bildungsfreistellung ist eine mindestens 6-monatige Beschäftigung an der JGU Mainz. Auszubildende müssen sich seit mindestens 6 Monaten in einem Ausbildungsverhältnis befinden.

Für welche Veranstaltungen ist eine Bildungsfreistellung möglich?

Ein Antrag auf Bildungsfreistellung ist möglich für Veranstaltungen der beruflichen oder gesellschaftspolitischen Weiterbildung. Ausgenommen sind Veranstaltungen, die der Erholung, Unterhaltung oder allgemeinen Freizeitgestaltung dienen.
Veranstaltungen zur beruflichen Weiterbildung sind nicht auf die bisher ausgeübte Tätigkeit begrenzt und schließen auch die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen und Orientierungswissen mit ein.
Voraussetzung für die Möglichkeit der Bildungsfreistellung ist, dass die jeweilige Veranstaltung nach dem Bildungsfreistellungsgesetz als Fortbildungsveranstaltung anerkannt ist. Über das Suchportal des MWWK können Sie tagesaktuell Auskunft darüber erhalten, ob eine solche Anerkennung vorliegt.

Wie viele Arbeitstage kann ich freigestellt werden?

Der Anspruch auf Bildungsfreistellung beträgt bei einer 5-Tage Woche 10 Arbeitstage in einem Zeitraum von 2 aufeinanderfolgenden Kalenderjahren, jeweils beginnend mit einem ungeraden Kalenderjahr – z.B. 2019/2020. Ist die Arbeitszeit regelmäßig auf weniger als 5 Tage in der Woche verteilt, dann verringert sich der Anspruch entsprechend. Die Bildungsfreistellung kann für eine oder mehrere Veranstaltungen bis zu Höhe der maximalen Freistellungstage in dem betreffenden Zeitraum gewährt werden.

Wie muss ich die Bildungsfreistellung beantragen?

Die Bildungsfreistellung ist mindestens 6 Wochen vor Beginn der Veranstaltung schriftlich über die Vorgesetzte bzw. den Vorgesetzten bei der Abteilung Personal, Referat PA 5, zu beantragen. Sie können einen formlosen Antrag an uns richten oder das Musterformular des MWWK verwenden. Bitte beachten Sie, dass Sie unbedingt den Nachweis des Bildungsträgers über die Anerkennung der Veranstaltung dem Antrag beifügen. Über die Gewährung oder Ablehnung der Bildungsfreistellung erhalten Sie einen entsprechenden schriftlichen Bescheid.
Der Arbeitgeber kann bis 3 Wochen vor Beginn der Veranstaltung schriftlich die Teilnahme an der anerkannten Veranstaltung zum gewünschten Termin unter Beteiligung des Personalrates ablehnen, wenn zwingende dienstliche Belange entgegenstehen.
Die Teilnahme an der Bildungsveranstaltung, für die eine Freistellung erfolgt ist, ist dem Arbeitgeber durch eine Bestätigung des Veranstalters unmittelbar im Anschluss an die Bildungsfreistellung nachzuweisen.

Die Veranstaltung ist mit Kosten verbunden, bekomme ich diese ersetzt?

Teilnahmegebühren sowie Fahrt- oder Unterbringungskosten werden nicht erstattet und sind durch die Beschäftigten selbst zu tragen.
Gegenüber dem Arbeitgeber besteht lediglich der Anspruch auf Fortzahlung des Arbeitsentgeltes für den Zeitraum der gewährten Bildungsfreistellung.

Jede berufliche Tätigkeit außerhalb der Dienststätte JGU Mainz ist eine Dienstreise, unabhängig davon, ob eine Kostenerstattung erfolgt. Für Dienstreisen innerhalb von Mainz ist keine schriftliche Genehmigung erforderlich; diese gelten als genehmigt, wenn die bzw. der Vorgesetzte hierüber in Kenntnis gesetzt ist oder sie angeordnet hat. Bei häufig vorkommenden Reisen zum gleichen Geschäftsort besteht die Möglichkeit einer zeitlich befristeten und örtlich begrenzten Pauschalgenehmigung.

Weitere Informationen zu Dienstreisen erhalten Sie im Merkblatt zur Durchführung von Dienstreisen (deutsch) / (englisch).

Wann benötige ich eine Dienstreisegenehmigung?

Für alle Dienstreisen an Geschäftsorte außerhalb von Mainz ist eine schriftliche Dienstreisegenehmigung rechtzeitig vor Antritt der Reise erforderlich. Dies gilt für alle Beschäftigten, unabhängig vom jeweiligen Status.
Die entsprechenden Antragsformulare finden Sie hier:
- Dienstreiseantrag Fachbereiche (deutsch)
- Dienstreiseantrag Fachbereiche (englisch)
- Dienstreiseantrag Verwaltung 
Inlandsdienstreisen für alle Bediensteten in wissenschaftlichen Einrichtungen außer Professorinnen und Professoren werden im Fachbereich / Institut / ZWE genehmigt.
Sämtliche Auslandsdienstreisen aller Beschäftigten sowie die Inlandsdienstreisen der Professorinnen und Professoren und alle Dienstreisen der Angehörigen der Zentralen Verwaltung, unabhängig vom Geschäftsort, genehmigt die Abteilung Personal.

Wie erhalte ich meine Reisekosten?

Zur Erstattung der durch die Dienstreise entstandenen Kosten reichen Sie bitte einen vollständig ausgefüllten Antrag auf Reisekostenvergütung mit sämtlichen Belegen und der Dienstreisegenehmigung im Original ein.
Bitte kleben Sie kleinformatige Belege auf Din A4-Blätter auf und verwenden keine Heftklammern. Das entsprechende Antragsformular finden Sie hier.

Die Reisekostenanträge werden für alle Dienstreisenden zentral von der Abteilung Personal berechnet mit Ausnahme der folgenden Institute: Institut für Physik (teilweise), Institut für Kernphysik, Institut für Physik der Atmosphäre, Institut für Geowissenschaften, Geographisches Institut.
Von der Festsetzung der Reisekostenvergütung erhalten Sie eine persönliche Mitteilung für Ihre Unterlagen. Die Überweisung der berechneten Reisekosten auf Ihr Konto erfolgt durch die jeweilige mittelbewirtschaftende Stelle (in der Regel Institut, ZWE, Projektleitung etc.) über die Abteilung Finanzen  und die Landeshochschulkasse Mainz.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Ausschlussfrist für die Beantragung von Reisekosten beträgt 6 Monate und beginnt am Tage nach Beendigung der Dienstreise. Innerhalb dieser Frist muss der Antrag auf Reisekostenvergütung bei der zuständigen Abrechnungsstelle eingegangen sein.

Was muss ich bei Dienstreisen in Europa beachten?

Bei Dienstreisen in Mitgliedstaaten der EU und gleichgestellte Länder sind alle Beschäftigten verpflichtet, eine Bescheinigung über den Sozialversicherungsstatus mit sich zu führen (sogenannte A1- Entsendebescheinigung).

Die Bescheinigung muss zwingend beantragt werden und belegt den ausländischen Sozialbehörden bei einer Prüfung, dass Dienstreisende bereits in einem anderen Staat sozialversichert sind.
Es ist daher unbedingt erforderlich, dass Sie rechtzeitig vor Antritt der Auslandsdienstreise den Entsendeantrag stellen. Der Entsendeantrag ersetzt nicht die Dienstreisegenehmigung.

Was muss ich bei Dienstreisen in tropische, subtropische oder Gebiete mit besonderer Infektionsgefährdung beachten?

Bei Dienstreisen in Tropen, Subtropen und Regionen mit besonderen klimatischen Belastungen, z.B. in sehr kalte oder sehr hochgelegene Regionen sowie bei Infektionsgefährdungen, kann eine erhöhte gesundheitliche Gefährdung für die bzw. den Dienstreisenden bestehen.

Sollte das von Ihnen bereiste Land betroffen sein, erhalten Sie nach Eingang Ihres Dienstreiseantrages von der Abteilung Personal die entsprechenden Unterlagen für eine zwingend vorgeschriebene arbeitsmedizinische Beratung beim Betriebsärztlichen Dienst. Es ist daher besonders wichtig, dass Sie in diesen Fällen den Dienstreiseantrag frühzeitig einreichen.

Für jede Stelle der Universität werden die auszuübenden Tätigkeiten in einer Stellenbeschreibung festgelegt. Das Dokument, welches Ihnen mit Aufnahme Ihrer Tätigkeit ausgehändigt wird, regelt die auszuübenden Tätigkeiten, die dazu zwingend erforderlichen Kenntnisse sowie die Eingliederung der Stelle in die Organisationseinheit. Die Stellenbeschreibung bestätigt Ihre Eingruppierung gemäß der Tarifautomatik des TV-L.

Neben den in der Stellenbeschreibung aufgeführten regelmäßig auszuübenden Tätigkeiten können durch Weisung des Vorgesetzten / der Vorgesetzten Einzelaufträge übertragen werden, die dem Wesen nach zur beschriebenen Tätigkeit gehören bzw. sich aus der dienstlichen Notwendigkeit ergeben.

Was passiert, wenn ich mehrere Stellen habe?

Bei Wahrnehmung mehrerer Stellen an der JGU werden die Stellen im Verhältnis zueinander bewertet und so die Entgeltgruppe in Form einer Gesamtbewertung festgestellt, soweit die Tätigkeiten in einem unmittelbaren Sachzusammenhang stehen.

Meine Tätigkeiten haben sich geändert. Was kann ich tun?

Die auszuübenden Tätigkeiten werden in der Stellenbeschreibung durch die/den Vorgesetzte/n festgelegt. Soweit Sie Änderungsbedarf sehen, besprechen Sie diesen bitte mit Ihrem/Ihrer Vorgesetzten. Er/Sie wird sich dann hinsichtlich einer möglichen Änderung der Stellenbeschreibung mit uns in Verbindung setzen.

Was ist eine Höhergruppierung?

Soweit dauerhaft höherwertige Tätigkeiten in Form einer Stellenbeschreibung übertragen werden, erfolgt ab diesem Zeitpunkt die Eingruppierung in der höheren Entgeltgruppe.
Die Stufe richtet sich nach dem Tabellenentgelt der bisherigen Entgeltgruppe und der bisherigen Entgeltstufe sowie ggf. einem Garantiebetrag in Höhe von 100 € (EG 1 - EG 8) bzw. 180 € (EG 9a - EG 15).

Bekomme ich eine neue Eingruppierung bei vorübergehenden höheren Tätigkeiten?

Sofern Tätigkeiten einer höheren Entgeltgruppe vorübergeben wahrgenommen werden, erhalten Sie eine Zulage als Ausgleich. Ihre Eingruppierung verbleibt in der regulären Eingruppierung Ihrer dauerhaften Stelle.

Anspruchsberechtigte Beschäftigte können die Elternzeit schriftlich bis zu sieben Wochen vor Beginn der Elternzeit bei der Abteilung Personal beantragen. Bitte verwenden Sie dazu unseren Antrag auf Elternzeit.

Bezüglich der sozialversicherungspflichtigen Auswirkungen und der Höhe des Elterngeldes bitten wir Sie sich an die zuständige Elterngeldstelle Ihrer Kreis- / Stadtverwaltung zu wenden.

Weitere Informationen erhalten Sie auch von unserem Familien-Servicebüro.

Wie lange kann ich Elternzeit nehmen?

Der Anspruch auf Elternzeit besteht bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres eines Kindes.

Kann der Vater auch Elternzeit beantragen?

Die Elternzeit kann anteilig, von jedem Elternteil allein oder von beiden Elternteilen gemeinsam genommen werden. Die Elternzeit der Mutter beginnt mit Ablauf der Mutterschutzfrist. Väter können die Elternzeit bereits unmittelbar nach der Geburt des Kindes antreten.

Ist eine Teilzeitbeschäftigung während der Elternzeit möglich?

Während der Elternzeit ist eine Erwerbstätigkeit bis zu 30 Wochenstunden zulässig. Sind beide Eltern gemeinsam in der Elternzeit, können beide eine Erwerbstätigkeit von jeweils bis zu 30 Wochen-
stunden (zusammen also 60 Stunden pro Woche) ausüben.

Kann ich die Elternzeit frühzeitig beenden?

Die beantragte und genehmigte Elternzeit kann auf Antrag frühzeitig beendet werden. Dazu bedarf es eines formlosen Antrags, der die Zustimmung des Vorgesetzten enthält.
Es gilt jedoch zu beachten, dass der Arbeitgeber der vorzeitigen Beendigung nicht zustimmen muss.

Was passiert mit meinem Urlaubsanspruch?

Sofern während der Elternzeit keine Teilzeitarbeit geleistet wird, ist der für das Urlaubsjahr (= Kalenderjahr) zustehende Erholungsurlaub für jeden vollen Kalendermonat um ein Zwölftel zu kürzen.
Vor Beginn der Elternzeit noch zustehender, d. h. nicht verfallener, Resturlaub ist nach Rückkehr aus der Elternzeit im laufenden oder im nächsten Urlaubsjahr zu gewähren.
Endet die Elternzeit z. B. im laufenden Kalenderjahr am 15.05., steht der Resturlaub aus der Zeit vor Beginn der Elternzeit noch bis zum 31.12. des nächsten Kalenderjahres zu.
Um etwaige Nachteile zu vermeiden, sollte der zustehende Erholungsurlaub vor Beginn einer Elternzeit möglichst vollständig genommen werden.

Das Entgelt bemisst sich nach der Entgeltgruppe und der Entgeltstufe. Die Höhe ergibt sich aus der Entgelttabelle zum TV-L.

Die Stufe bemisst sich nach den Erfahrungszeiten. Einschlägige Berufserfahrung kann für die Stufenzuordnung angerechnet werden.

Die Auszahlung des Entgelts erfolgt durch das Landesamt für Finanzen in Koblenz. Zu Beginn der Beschäftigung sowie bei Änderungen in den laufenden Bezügen, erhalten Sie eine Bezügemitteilung, welche Auskünfte über Ihr Tabellenentgelt, Ihre ggf. gezahlten Zulagen sowie die persönlichen und gesetzlichen Abgaben enthält. Bei Fragen hierzu wenden Sie sich gerne an Ihren zuständigen Sachbearbeiter / Ihrer zuständigen Sachbearbeiterin des Landesamtes für Finanzen.

An der JGU gibt es für unsere Beschäftigten eine Vielzahl an Angeboten rund um das Thema "Gesundheit am Arbeitsplatz". Einen Überblick über die einzelnen Bausteine erhalten Sie auf den Seiten der Personalentwicklung.

Es gibt derzeit drei Kindertagesstätten auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Darüber hinaus können alle Beschäftigten der JGU auf eine flexible Kurzzeitbetreuung ihrer Kinder zurückgreifen. Weitergehende Unterstützungsmaßnahmen und Kinderbetreuungsmöglichkeiten wie beispielsweise Eltern-Kind-Arbeitsräume, eine Übergangsbetreuung und Kinderfreizeiten in der Ferienzeit sowie flexible Arbeitszeitmodelle erleichtern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Weitere Informationen und Angebote finden Sie auf der Seite des Familien-Servicebüros.

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat sich zur Förderung des partnerschaftlichen Umgangs ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verpflichtet. Mit der Einrichtung einer Konfliktberatungsstelle wurde den Beschäftigten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die Möglichkeit geboten, sich mit Konflikten an Ihrem universitären Arbeitsplatz, die nicht mehr von den Beteiligten selbst gelöst werden können, an eine unabhängige Stelle zu wenden.

Im Rahmen des PE-Weiterbildungsprogramms werden regelmäßig Kurse zum Thema „Umgang mit Konflikten“ für Beschäftigte und Führungskräfte angeboten.

Im Falle einer Erkrankung bestehen gegenüber dem Arbeitgeber Anzeige- und Nachweispflichten - siehe auch Hinweise Krankheit (deutsch) / (englisch).

Wie muss ich meine Erkrankung mitteilen?

Im Falle einer Erkrankung sind Sie verpflichtet, Ihrem Arbeitsbereich die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen. Unverzüglich bedeutet, ohne schuldhaftes Zögern. In der Regel bedeutet dies, dass die Mitteilung an Ihre Organisationseinheit am ersten Tag der Erkrankung bis spätestens 10 Uhr erfolgen sollte.
Beschäftigte mit mehreren Vorgesetzten sind darüber hinaus verpflichtet, auch diese Arbeitsbereiche zu informieren. Damit eine Krankmeldung dem Arbeitgeber auch tatsächlich zugeht, sollte diese Mitteilung telefonisch erfolgen. Werden andere Kommunikationsmittel (z.B. Email, Fax etc.) genutzt, beinhaltet dies stets die Gefahr der verspäteten Kenntnisnahme.
Änderungen zum Sachstand, z.B. Verlängerung der Arbeitsunfähigkeit, sind ebenfalls unverzüglich entsprechend mitzuteilen.

Wann benötige ich eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung?

Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als 3 Kalendertage (Wochenenden, Feiertage und arbeitsfreie Tage zählen hierbei mit), ist eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) vorzulegen.
Die Ausfertigung für den Arbeitgeber der AU ist im Original unverzüglich über den Arbeitsbereich an das Referat PA 5 der Abteilung Personal zu senden.

Was passiert, wenn ich meinen Anzeige- und Nachweispflichten nicht nachkomme?

Bei Verstößen oder Auffälligkeiten kann, neben schwerwiegenden arbeitsrechtlichen Maßnahmen wie einer Abmahnung bis hin zu einer Kündigung bspw. auch eine zeitlich befristete Ersttagsattestpflicht durch das zuständige Referat Tarifrecht der Abteilung Personal auferlegt werden. In diesem Fall sind alle krankheitsbedingten Fehltage durch eine AU nachzuweisen.

Was mache ich, wenn ich im Urlaub erkranke?

Sollten Sie den Urlaub krankheitsbedingt nicht antreten können oder während eines bereits angetretenen Urlaubes erkranken, sollten Sie Ihre Erkrankung umgehend dem Arbeitgeber anzeigen (siehe auch Hinweise Krankheit (deutsch) / (englisch)).
Darüber hinaus ist eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem ersten Tag der Erkrankung zwingend erforderlich, damit Ihnen die entsprechenden Urlaubstage gutgeschrieben werden können.

Tariflichbeschäftigte sind verpflichtet "Nebentätigkeiten gegen Entgelt“ rechtzeitig vor Aufnahme schriftlich anzuzeigen.Bitte nutzen Sie hierfür unsere Anzeige einer entgeltlichen Nebentätigkeit für Tarifbeschäftigte.

Der Arbeitgeber kann die Nebentätigkeit untersagen oder mit Auflagen versehen, wenn die Nebentätigkeit geeignet ist, die Erfüllung der arbeitsvertraglichen Pflichten der/des Beschäftigten oder berechtigte Interessen des Arbeitgebers zu beeinträchtigen.

Was versteht man unter einer Nebentätigkeit?

Eine Nebentätigkeit ist jede Beschäftigung gegen Entgelt, die neben einer hauptberuflichen Beschäftigung ausgeübt wird.

Was versteht man unter dem Begriff "Entgelt"?

Die entgeltliche Tätigkeit beinhaltet nicht nur die Vergütung in Geld, sondern die Gewährung jeglichen geldwerten Vorteils. Dies kann auch den Bezug von Sachleistungen, besonderen Gefälligkeiten oder kostenlosen Nutzungsmöglichkeiten umfassen, die sonst nur gegen Entgelt gewährt werden. Auch die reine Auslagenerstattung (Fahrtkosten, Schreibmaterialien, etc.) gilt als Entgelt.

Erhalte ich eine Bestätigung auf meine Anzeige der entgeltlichen Nebentätigkeit?

Sie erhalten generelle keine Bestätigung seitens der Abteilung Personal. Lediglich bei einer Untersagung der Nebentätigkeit oder durch Erteilung von Auflagen übersenden wir Ihnen eine Rückmeldung per Mail. Sollten Sie keine Rückmeldung bekommen, gilt die entgeltliche Nebentätigkeit als genehmigt.

Sobald eine Schwangerschaft bekannt ist, sollten Sie diese Ihrer/Ihrem zuständigen Sachbearbeiter/in aus dem Referat Tarifrecht der Abteilung Personal unter Angabe des voraussichtlichen Entbindungstermins formlos, gerne per Mail, mitteilen.

Ist die Mitteilung bei uns eingegangen, erhalten Sie ein Schreiben mit allen wichtigen Informationen.

Wird eine Bescheinigung über die Schwangerschaft gefordert und wer zahlt diese?

Die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung ist nicht notwendig, daher können die hierfür anfallenden Kosten leider nicht erstattet werden.
Eine Benachrichtigung gemäß den obengenannten Vorgaben ist ausreichend.

Wie sind die Schutzfristen für Schwangere?

Schwangere dürfen 6 Wochen vor und Mütter 8 Wochen nach der Entbindung nicht beschäftigt werden. Bei Früh- oder Mehrlingsgeburten verlängert sich die Nachfrist auf 12 Wochen. Nach der Geburt eines Kindes mit einer Behinderung wird die Schutzfrist auf Antrag von acht auf zwölf Wochen verlängert.
Die Schutzfrist nach Geburt wird zusätzlich um den Zeitraum der 6-Wochen-Schutzfrist, welcher wegen einer vorzeitigen Geburt nicht in Anspruch genommen werden konnte, verlängert. Damit ist gewährleistet, dass die beiden Schutzfristen zusammen stets mindestes 14 Wochen betragen.

Wo beantrage ich das Mutterschaftsgeld?

Bezüglich Fragen und der Höhe des Mutterschaftsgeldes bitten wir Sie, sich an Ihre Krankenkasse zu wenden. Für den Arbeitgeberanteil ist das Landesamt für Finanzen in Koblenz zuständig.

Gemäß § 28 TV-L haben Beschäftigte bei Vorliegen eines wichtigen Grundes unter Verzicht auf die Fortzahlung des Entgelts einen Anspruch auf Sonderurlaub.

Zur Beantrgung nutzen Sie bitte unseren Antrag auf Sonderurlaub.

Dieser Anspruch gilt sowohl für Vollzeit- als auch für Teilzeitbeschäftigte.

Sinn und Zweck des § 28 TV-L ist die Freistellung von der Pflicht zur Arbeitsleistung in einer Sondersituation, die nicht für jede/n Arbeitnehmer/in und nicht Jahr für Jahr eintritt.

Bitte beachten Sie aber unbedingt die nachfolgenden Informationen und Auswirkungen, denn durch die Beurlaubung ruht das Arbeitsverhältnis mit all seinen Rechten und Pflichten.

Welche Voraussetzungen gibt es?

Für die Gewährung des Sonderurlaubes muss ein wichtiger Grund vorliegen.
Dieser Grund muss zunächst im Interessenbereich der/des Beschäftigten liegen. Hier genügt jedoch nicht jedes persönliche Motiv, sondern es muss sich vielmehr um einen bei objektiver Betrachtung gewichtigen, schutzwürdigen Grund handeln.
Ein Rechtsanspruch auf die Gewährung von Sonderurlaub besteht nicht.

Wichtige Gründe können unter anderem sein:
- Familiäre Gründe (beispielsweise die Pflege minderjähriger Kinder oder von pflegebedürftigen Angehörigen)
- Berufsbildungsgründe (beispielsweise die Fortführung eines Fach- oder Hochschulstudiums, Promotion, der Besuch von Bildungsveranstaltungen, die Teilnahme an Umschulungsmaßnahmen sofern eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit in der derzeitigen Tätigkeit besteht oder die Übernahme eines kommunalen Amts)

Eine weitere wichtige Voraussetzung ist die schriftliche Angabe von Gründen nach § 28 TV-L in Verbindung mit einer Verzichtserklärung auf Entgeltzahlung, denn ein Anspruch auf eine Fortzahlung des Entgelts besteht hier nicht. Auf Verlangen des Arbeitgebers hat die/der Beschäftigte die angegebenen Gründe nachzuweisen.

Wie lange kann ich den Sonderurlaub in Anspruch nehmen?

Dem Sonderurlaub sind keine zeitlichen Schranken gesetzt. Die Zeitdauer wird durch das Vorliegen des wichtigen Grundes und die Gestaltung der dienstlichen oder betrieblichen Verhältnisse festgelegt. Die Dauer muss zwingend vor Antritt des Sonderurlaubs vereinbart werden. Eine Aufkündigung ist grundsätzlich weder durch den Arbeitgeber noch durch die/den Beschäftigten möglich und kann allenfalls einvernehmlich erfolgen.

Auswirkungen:
- Die Zeit des Sonderurlaubs wird nicht auf die Beschäftigungszeit angerechnet.
- Es erfolgt keine Anrechnung der Dauer des Sonderurlaubs auf die Stufenlaufzeit.
- Ein eventuell möglicher Stufenaufstieg verschiebt sich um die entsprechende Ausfallzeit.
- Die Jahressonderzahlung verschiebt sich um 1/12 für jeden Monat, in dem kein Anspruch auf Entgelt bestanden hat.
- In der Zeit ohne Entgeltanspruch besteht auch kein Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen.
- Die Dauer des Erholungsurlaubs verringert sich um jeweils 1/12 für jeden vollen Monat, in dem das Arbeitsverhältnis ruht.
- Erkrankt der Beschäftigte während des Sonderurlaubs so besteht kein Anspruch auf Entgelt im Krankheitsfall, § 22 TV-L.
- Der Sonderurlaub wirkt sich zudem anspruchsmindernd auf die Vorschriften des § 9 (Vergütungsgruppenzulagen) bzw. § 11 (Kinderbezogene Entgeltbestandteile) TVÜ-L aus.

Die genannten Auswirkungen gelten dann wenn kein betriebliches oder dienstliches Interesse an dem Sonderurlaub besteht und dieses auch nicht entsprechend schriftlich festgehalten wurde.

Wie sieht es mit der Sozialversicherung bzw. Zusatzversicherung während der Beurlaubung aus?

Mit Beginn des Sonderurlaubs endet die Beitrags-/Versicherungspflicht. Bei den gesetzlichen Krankenkassen besteht eventuell ein Anspruch auf Leistungen für einen Monat nach Ende der Mitgliedschaft.
Die Pflichtversicherung bei der VBL (Altersvorsorge für den öffentlichen Dienst) bleibt bestehen. Es ist jedoch keine Umlage zu entrichten, da kein zusatzversicherungspflichtiges Entgelt bezogen wird.

Sofern das Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate besteht, haben Sie grundsätzlich das Recht auf eine zeitlich begrenzte Reduzierung Ihrer derzeit bestehenden Arbeitszeit.

Der Antrag auf Reduzierung muss mindestens ein Jahr umfassen und darf die Dauer von fünf Jahren nicht überschreiten. Im Anschluss gilt wieder die ursprünglich vereinbarte Arbeitszeit. Umfang und Dauer müssen im Vorfeld, der Beantragung bei der Abteilung Personal, mit der/dem Vorgesetzen abgesprochen werden.

Eine unbefristete Arbeitszeitreduzierung ist ebenfalls, nach vorheriger Absprache mit der/dem Vorgesetzten, bei der Abteilung Personal einzureichen.

Nutzen Sie bitte hierfür unseren Antrag auf Arbeitszeitreduzierung.

Wann kann ich eine Reduzierung der Arbeitszeit beantragen?

Sie können zur jedem Zeitpunkt im Rahmen Ihrer laufenden Beschäftigung einen Antrag auf Arbeitszeitreduzierung stellen.

Bedarf es eines bestimmten Grundes zur Reduzierung?

Nein, grundsätzlich hat jede/r Beschäftigte einen Anspruch aus persönlichen Gründen die Arbeitszeit zu reduzieren, so lange keine dienstlichen Gründen entgegen stehen.

Wann muss der Antrag auf befristete Arbeitszeitreduzierung eingereicht werden?

Der Antrag soll mindestens drei Monate vor dem Beginn der gewünschten Arbeitszeitreduzierung eingereicht werden. Nach Absprache mit dem/der Vorgesetzten ist ausnahmsweise auch eine kürzere Vorlaufszeit möglich. Ein Anspruch hierauf besteht allerdings nicht.

Gibt es weitere Gründe die eine Arbeitszeitreduzierung rechtfertigen?

Ein Anspruch auf Arbeitszeitreduzierung besteht auch, sofern mindestens ein Kind unter 18 Jahren oder
ein pflegebedürftiger sonstiger Angehöriger (ärztliches Gutachten vorausgesetzt) betreut oder gepflegt werden muss.

Kann ein Antrag auf Arbeitszeitreduzierung abgelehnt werden?

Eine Ablehnung kommt nur dann in Betracht, wenn nachweislich dienstliche Gründe einer Reduzierung entgegenstehen und keine einvernehmliche Lösung gefunden werden kann.

Grundsätzlich kann ein Telearbeitsplatz eingerichtet werden, wenn es sich um Tätigkeiten handelt, die eigenständig und eigenverantwortlich durchführbar sind. Weiterhin müssen die Arbeitsergebnisse konkret messbar sein. Der Dienstablauf darf durch die Telearbeit nicht eingeschränkt werden.
Die/Der Vorgesetzte legt zusammen mit dem Beschäftigten die Tätigkeiten und den Rahmen fest in welchem die Telearbeit erfolgen kann.

Für die Teilnahme an der Telearbeit ist ein schriftlicher Antrag über die/den Vorgesetzten an die Abteilung Personal erforderlich. Zusätzlich benötigen wir bei einem Erstantrag eine Gefährdungsbeurteilung, die Sie zusammen mit ihrer/m Vorgesetzten ausfüllen.

Der Antrag ist mindestens einen Monat vor dem geplanten Beginn vollständig bei der Abteilung Personal zur Prüfung einzureichen.

Gerne können Sie hierfür unseren Antrag auf Telearbeit nutzen.Hierfür haben wir auch eine Anleitung zum Antrag auf Telearbeit erstellt. 

Es besteht keinen Anspruch auf einen Telearbeitsplatz.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Dienstvereinbarung zur Telearbeit.

In welchem Umfang kann ich Telearbeit beantragen?

Die Telearbeitszeit darf 50% der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit nicht überschreiten.

Darf ich während der Telearbeit Überstunden ableisten?

An Telearbeitstagen darf höchstens die jeweilige tägliche Sollarbeitszeit des Beschäftigten angerechnet werden. Bei einem Vollzeitbeschäftigten im Tarifbereich sind dies 7 Stunden und 48 Minuten. Eine Verrechnung von Büro- und Telearbeitszeit ist nicht möglich.

Zu welchen Zeiten muss ich an meinem Telearbeitsplatz telefonisch erreichbar sein?

Die persönliche Erreichbarkeit in der häuslichen Arbeitsstätte beträgt mind. 2 Stunden.
Im Bereich der Kanzlerin muss die persönliche Erreichbarkeit während der gesamten Telearbeit gewährleistet sein.

Besteht während der Telearbeit Unfallschutz?

Während der Telearbeit ist die Beschäftigte/der Beschäftigte im Bereich des häuslichen Arbeitsplatzes unfallversichert.

Wer richtet mir den häuslichen Arbeitsplatz ein?

Den Heimarbeitsplatz richtet die Beschäftigte/der Beschäftigte selbst ein. Die für universitäre Arbeitsplätze geltenden Mindest-Standards sind dabei zu beachten. Die technische Ausstattung und die für die Datenverarbeitung erforderlichen Geräte stellt die Beschäftigte/der Beschäftigte kostenlos zu Verfügung.

Bekomme ich eine Kostenerstattung für meinen Telearbeitsplatz?

Die Universität ist von jeglichen Ansprüchen freigestellt, die aus der Nutzung der technischen Geräte der Arbeitnehmerin/des Arbeitnehmers resultieren können (z.B. Ersatzansprüche wegen Verschleiß, fehlerhafter Bedienung, etc.). Sonstige Verbrauchsmittel (z.B. Papier, Datenträger, DV-Verbrauchsmaterial, etc.) sowie ggfls. erforderliche Software stellt der Arbeitgeber kostenlos und ausschließlich zur dienstlichen Nutzung zu Verfügung. Nach Beendigung der Telearbeit sind diese, falls nicht verbraucht, zurückzugeben. Die Beschäftigte/der Beschäftigte verzichtet grundsätzlich auf Erstattung von Kosten/Gebühren im Zusammenhang mit der dienstlichen Nutzung von Telefon, Fax oder Internet. Im Übrigen wird die häusliche Arbeitsstätte kostenlos zu Verfügung gestellt.

Alle Beschäftigten haben Anspruch auf Urlaub. Dieser ist zum Zwecke der Erholung durch die bzw. den Beschäftigten in Anspruch zu nehmen und durch den Arbeitgeber zu gewähren.

Die Höhe des Urlaubsanspruches orientiert sich an der Anzahl der Wochenarbeitstage und der Arbeitsmonate im Kalenderjahr. Beispielsweise beträgt bei Beschäftigten mit einer 5-Tage-Woche der Urlaubsanspruch in einem kompletten Kalenderjahr 30 Arbeitstage.

Wie beantrage ich Erholungsurlaub?

Der Urlaub ist zwingend über das Zeiterfassungsprogramm Gisbo zu beantragen. Die Zustimmung erfolgt durch die bzw. den jeweiligen Vorgesetzten, der in Gisbo unter „Einstellungen“ einzutragen ist. Der Antragsstatus sowie die aktuelle persönliche Urlaubsstatistik und kalendarische Jahresübersicht sind in Gisbo übersichtlich und nachvollziehbar abgebildet und jederzeit abrufbar.

Bis wann muss ich meinem Urlaub nehmen?

Urlaubsansprüche verfallen grundsätzlich mit Ablauf des 31.10. des Folgejahres.
Zu den Übertragungs- und Verfallsfristen von Urlaubsansprüchen finden Sie im Merkblatt Urlaub (deutsch)(englisch) weitere Informationen.

Was mache ich, wenn ich im Urlaub erkranke?

Sollten Sie den Urlaub krankheitsbedingt nicht antreten können oder während eines bereits angetretenen Urlaubes erkranken, haben Sie Ihre Erkrankung umgehend dem Arbeitgeber anzuzeigen (siehe auch Hinweise Krankheit (deutsch) / (englisch)). Darüber hinaus ist eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem ersten Tag der Erkrankung zwingend erforderlich, damit Ihnen die entsprechenden Urlaubstage gutgeschrieben werden können.